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Luftsportler aus Laucha besuchen die „Luftbrücke“ in Berlin-Gatow |
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Wenn die Sonne stärker wird und sich Flugzeuge und Piloten nach den ersten Ausflügen der Saison 2008 sehnen, findet traditionell der Frühjahrs“ausflug“ der Sparte Ultraleicht des Luftsportvereins Laucha-Dorndorf zu thematisch interessanten Orten in der näheren oder weiteren Umgebung statt.
Am vergangenen Wochenende fuhren einige Piloten und „Copilotinnen“ aus Laucha und Umgebung zum Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow. Angeschlossen hatten sich auch Luftsportfreunde aus Sömmerda und Leipzig.
Die Luftwaffe der Bundeswehr übernahm den Flugplatz Berlin-Gatow einige Jahre nach der Wende und siedelte ihr Luftwaffenmuseum 1995 von Appen bei Hamburg nach Gatow um – 58 Flugzeuge wurde im Hubschrauber-Lasttransport über 350 km umgesetzt. Zu besichtigen sind friedlich nebeneinander technische Spitzenleistung ehemaliger Rivalen von Ost und West. Zum Flugplatz Gatow flogen während der Blockade von Westberlin viele „Rosinenbomber“ für die Versorgung über die Luftbrücke. Er wurde vorher im Rahmen des 4-Mächte-Status durch die britische RAF (royal air force) genutzt. Die gewöhnten ultraleichten Fluggeschwindigkeiten um die 100 km/h werden von den Exponaten in Gatow natürlich weit übertroffen – so von der MiG23 (Mikojan-Gurewitsch) bis maximal 2500 km/h oder ihrem „Platznachbarn“ der McDonnel Douglas RF-4E „Phantom II“ mit Mach 2,17. Die teilnehmenden Ultraleicht- und Segelflugpiloten interessierten sich natürlich auch für die Hallen mit Exponaten der Fliegergeschichte von den Anfängen der Rumpler-Ettrich-Taube (Erstflug 1910) über den Fieseler „Storch“ Fi 156C bis zum Lastensegler DFS-230A, der mit einer Startmasse von 2,1t geschleppt von Junkers Ju-52 oder Heinkels He111 Gleitgeschwindigkeiten bis zu 290 km/h fliegen konnte. |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. Juni 2009 um 08:21 Uhr |