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Das Fliegerlager am Flugplatz Laucha oberhalb des Unstruttales war wie immer gut besucht.
Auch heuer kamen bei herrlichem Sonnenschein über zwei Dutzend Minimumpiloten nach Laucha zum Fliegen und zum Gedankenaustausch.
Wichtigstes Zubehör heuer allerdings: Erdanker und Halteseile. Wessen Gerät nicht richtig verzurrt war, machte sich bei dem stürmischen Westwind selbständig.
Kein hektischer Aufbau, um möglichst rasch in die Luft zu kommen, sondern gemächlicher Abbau bei freundlichem Sonnenschein. Der starke Westwind mit Böen um die 70 km/h ließ an einen Start gar nicht erst denken. 
Nur wer sehr früh aufstand, den Tau von der Fläche wischte und im Morgengrauen startete, konnte den Flugplatz aus der Luft betrachten.
An einen Streckenflug war aber auch hier nicht zu denken. In 300 Meter Höhe blies der Wind immerhin schon, bzw. immer noch mit 30 bis gut 40 "Sachen".
Leider - der frühe Sonnenuntergang um 20.00 Uhr ließ keine langen Flüge mehr zu.
Und am Samstag unterbrach ein kräftiger Regenschauer mit Gewittereinlage auch noch den Abendflugbetrieb.
Nicht nur Minimums, auch andere "leichte Flieger" waren gekommen.
Norbert Schwarze hatte diesmal sein Minimum-Trike mitgebracht.
Eine wahrhaft heiße Sache, denn wie sonst ist es zu erklären, dass Norbert bei immerhin nur knapp 15 Grad am Boden mit "nackerten Wadln" einstieg und in die Luft ging.
Nach einer Platzrunde war er aber schon wieder da. Nicht zu kalt, sondern zu bockig, wie er meinte. Ja Fliegen mit Luftsportgeräten macht eben nicht nur ums Herz warm.

Das Trike - eher ein Quad wegen der vier Räder - ist bereits mehrmals geordert worden. Für Minimalisten mit Bauch oder Michael Kellermann stellte sein Elektro-Minimum vor. Und als am Sonntagabend und am Montag der Wind nur mehr schwach blies, waren zwei Testflüge drin. Eine ordentliche Platzrunde mit absolutem Höhengewinn von rund 400 m kann sich sehen lassen. Der Akku war da erst zur Hälfte leer. Einen längeren Flug verhinderte ein lockerer Antriebsriemen.schlechter Wirbelsäule durchaus eine Alternative.
Der fliegende Bus
Der vorne über die Stoßstange montierte Hängegleiter dient dazu, den Transporter leichter zu machen. Damit spart man einiges an Sprit. Natürlich ist die Sache noch nicht ausgereift. Sollten weitere Tests die bisher guten Erfahrungswerte bestätigen, ist daran gedacht, die Fläche der Breite des Fahrzeugs anzupassen um dann eine Straßenverkehrszulassung zu bekommen.
Dieser Artikel wurde dankenswerter weise von Alois Laumer zu Verfügung gestellt.
Quelle: http://home.arcor.de/ul-minimum/ |